Markusgemeinde Hildesheim
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Eine vielversprechende Entwicklung der Markusstiftung

Standard-Kommentar

Nicht 1000 Jahre, nicht einmal 50 Jahre – nur zwei Jahre ist die Markusstiftung alt – blutjung. Zu jung für ein Jubiläum? Das fand die bunte Schar von Gästen nicht, die am 30. April der Einladung des Stiftungsvorstandes gefolgt war und die Markuskirche bevölkerte. An langen Tischen saßen Alt und Jung und freuten sich zunächst an den Begrüßungsliedern, die ein kleiner, schon recht beachtlich singender Chor aus dem Kindergarten vortrug und pantomimisch begleitete. (Ungewöhnlich: Jungen bildeten die Mehrzahl der Singenden.)

 

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Dann hörte man, warum es gute Gründe gab, ein Fest zu feiern: Dr. Eberhard Röttger, der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, trug den Rechenschaftsbericht vor. Fast 35.000 Euro sind zusammengekommen. Dazu erwartet man noch einige Tausend Euro von der Landeskirche, die zu jedem im laufenden Jahr gespendeten Euro ein weiteres Drittel dazugibt. Diese „Bonifizierung“ endet am 30. Juni 2011. Dr. Röttger deutete die Hoffnung an, dass bis zur Jahresmitte noch der eine oder andere Spender das Stiftungsvermögen vermehrt. Dann sieht der Vorstand ein Stiftungskapital von 50.000 Euro in sichtbarer Nähe.

Susanna Tjardes gab einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der „Markusschwester“. In sachlicher Kürze (und anonym) berichtete sie von den krankheitsbedingten Problemen einer Familie und von der Hilfe, die in Gang gebracht werden konnte.

Dann wurde endlich das Kuchenbüffet eröffnet. Sofort entwickelten sich an den Tischen muntere Gespräche.
Zum Schluss wurden die Stifterurkunden und eine Rose all jenen übergeben, deren Zustiftungen die Grenze von 250 Euro erreicht hatten.
Für den Herbst kündigte Dr. Röttger den Vortrag eines Rechtsanwalts an: „Gutes weitergeben. Patientenverfügung und Testament“.


 

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Dann gab es ein Tütchen mit Sommerblumensamen für jeden – und am Ausgang lockten wieder Stiftungswein und selbst hergestellte Marmelade aus heimischen Früchten und Dolden. Und da stand dann auch die Tageskasse, in der sich immerhin 116,50 Euro fanden. Der Vorstand freute sich. Er hat längst die Erfahrung gemacht, dass viele kleine Schritte das Normale sind – und auch näher zum Ziel führen.

Albrecht Westphal


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