Markusgemeinde Hildesheim
Sie befinden sich hier:
Druckversion

Die Markusschwester ist wieder da!

Standard-Kommentar

Die Markusschwester ist wieder da!

Das Projekt Markusschwester geht weiter! Am 1. April 2016 nimmt Ursel Scholz ihre Arbeit als Markusschwester in unserer Gemeinde mit voller Stelle wieder auf. Nachdem im Oktober 2014 die Projektmittel ausgeschöpft waren, war das Projekt zunächst zu Ende gegangen. Seitdem haben sich im Rahmen der Initiative 222 viele Gruppen und Menschen aus der Gemeinde, aus dem Kirchenkreis wie aus dem Stadtteil oder der Region für die Fortführung des Projektes eingesetzt. Dafür möchte ich im Namen des Kirchenvorstands an dieser Stelle von Herzen „Danke“ sagen! Danke für alle finanzielle Unterstützung, für die kreativen Ideen, für tatkräftige Hilfe, für Zeit und Kraft, für die Gebete, für das strategische Überlegen, danke für allen persönlichen Einsatz, für manches Zurückstecken, für alle Geduld und für das Durchhalten! Unser Dank gilt auch Ursel Scholz, dass sie sich auf diese Zeit der Ungewissheit eingelassen hat und die Überbrückungszeit durch ihr ehrenamtliches Engagement mitgetragen hat!

Dieser große Einsatz hat sich gelohnt: Nachdem bereits im Herbst vergangenen Jahres die Agentur für Arbeit eine erneute Projektförderung zugesagt hatte, gab es im März nun auch von der Landeskirche grünes Licht. Über den Fond „Missionarische Chancen“ wird ca. 40 % der Stelle finanziert. Wir sind sehr dankbar und froh, dass es weitergeht. Und doch bleibt nicht alles beim Alten. Das Projekt wird sich weiterentwickeln. Ursel Scholz wird weiterhin für die Arbeit mit Senioren zuständig sein. Zukünftig wird sie dabei jedoch das Augenmerk besonders auf di e Inklusion legen. Inklusion heißt dabei vor allem Beteiligung. Jede und jeder soll sich mit seinen Gaben und Fähigkeiten wie auch mit seinen Einschränkungen in der Gemeinde willkommen wissen und sich als Teil von ihr verstehen können. Konkret heißt das zum Beispiel zu fragen: Was können wir tun, damit diejenigen, die den Weg zur Kirche nicht mehr schaffen, sich dennoch als Teil der Gemeinde fühlen? Wie können wir Menschen mit Hörproblemen unterstützen, damit sie sich willkommen fühlen? Inklusion bedeutet dabei auch, dass die Betroffenen selbst Lösungen mit suchen und entwickeln. Schließlich geht es auch darum zu entdecken, dass sich Gaben und Fähigkeiten der einzelnen ergänzen können zum Wohl und zum Nutzen aller. So wird auch die Vernetzung der Seniorenarbeit mit den anderen Gemeindebereichen, wie zum Beispiel mit dem Kindergarten, ein Teil der zukünftigen Aufgaben der Markusschwester sein.

Wir sind gespannt, wie sich das Projekt in der Umsetzung des neuen Ansatzes weiterentwickeln wird! So viel ist schon sicher: Es wird ein Gewinn.

Anke Garhammer-Paul

© 2008 Ev.luth. Markusgemeinde Hildesheim | Seite drucken | Sitemap | Impressum